Kategorie-Archiv: Taschenspieler 3

Zwischenzeiten

 

Da ist sie nun wieder, die Zeit “zwischen den Jahren”. Eigentlich ein bisschen schwachsinnig, denn “zwischen den Jahren” gibt es ja überhaupt nicht. Und trotzdem ist es eine besondere Zeit: die Weihnachtstage sind vorbei, wenn man frei hat ,kann man an diesenTagen so wunderbar in den Tag hineinleben.

Bei uns zuhause als wir noch Kinder waren, waren diese Tage schon immer ein bisschen besonders: da wir oft am 1. Weihnachtstag Besuch von Freunden hatten und am 2. Weihnachtstag meistens zu den Großeltern nach Kassel gefahren sind, war “zwischen den Jahren” dann endlich Zeit, die Weihnachtsgeschenke auszuprobieren und später dann auch stundenlang zu lesen. Wenn es gut lief, lag im Sauerland Schnee. Wenn es nicht so gut lief, dann war düsteres Schmuddelwetter.

Hier in Ostfriesland fühlt sich “zwischen den Jahren” ähnlich und dann doch wieder ganz anders an. Das liegt am Erwachsensein, am Wetter… am Böllerwahnsinn. Hier sind die Tage auch ein wenig geprägt von der logistischen Meisterleistung, den grenznahen Ort zum umfahren, denn plötzlich haben wir es in unserer ländlichen Idylle mit Staus und Parkplatzmangel zu tun! Unsere niederländischen Nachbarn kaufen nämlich gerne ihre Silvesterknaller bei den deutschen Discountern.

Da wir es uns aber zum Glück aussuchen können, ob wir die heimische Scholle verlassen oder nicht, kann “zwischen den Jahren” auch hier ganz beschaulich sein.

Auf jeden Fall ist es eine gute Zeit, den Kalender rauszuholen und in Gedanken das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich lebe zwar im Hier und Jetzt, aber es schadet tatsächlich nicht, sich die guten Dinge des Jahres zu betrachten und dankbar dafür zu sein. Denn man ist doch immer wieder erstaunt, wie viele positive Dinge man in so einem Jahr erlebt hat.

Es ist auch gut, die negativen Dinge und Erfahrungen noch einmal zu betrachten und was aus ihnen geworden ist. So kann man aus manchen Dingen für die Zukunft seine Lehren ziehen, oder es zumindest versuchen und auch mit ihnen abschließen und sie hinter sich lassen. So schwierig das ist, aber die Zeiten, in denen es nicht so gut läuft sind oft die Zeiten, in denen man sich weiterentwickelt und verändert.

So habe ich als Teil der “Rückschau” durch meine Fotos geblättert und festgestellt, dass ich doch mehr genäht habe, als ich so im Gefühl hatte. Ich habe einige Fotos ausgewählt und will euch gerne an meinen kreativen Jahr teilhaben lassen. Der Artikel wird allerdings erst 2017 online gehen… hier ist seit etwa der Hälfte des Monats das Datenkontingent aufgebraucht… der einzige Nachteil am Landleben…

So. Nun seht selbst: (Vorsicht Bilderflut)

 

 

Nun hat das neue Jahr begonnen und unbeschriene 365 Tage liegen vor uns. Ich wünsche euch ein erfolgreiches und gesegnetes Jahr mit vielen guten Erfahrungen.

Elke

Taschenspieler III – die Zirkeltasche

Für die Zirkeltasche habe ich die Deadline für den SewAlong bei Emma verpasst. Ich hatte die Tasche zwar an sich fertig, aber wer mir auf Instagram folgt weiss, dass ich arge Schwierigkeiten hatte, die Tasche oben herum abzusteppen.

Aber hier erst mal die Bilder:

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Ich habe endlich mal wieder meinen Plotter bemüht. Die Idee mit dem “Moin” ist nicht von mir, den habe ich mit den Augen geklaut. Aber ich finde, es passt ja am besten hierher nach Ostfriesland, oder?

Zur Tasche selbst: auch dieser Schnitt ist in bekannter Weise ausführlich beschrieben. In der Originalversion ist noch ein Reißverschluss rund um die Klappe. Die habe ich weggelassen und stattdessen Paspel eingenäht. Die laut Schnittmuster innenliegende Tasche habe ich einfach auf die Rückseite gepackt.

Eine kleinere handliche Tasche. Ausreichend für Geldbörse, Handy und sonstige Kleinigkeiten, die man so mit sich rumschleppt.

Im nächsten Post ist dann mal wieder ein Westfalenstoff und das neue Style-Vil dran.

So long,

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Taschenspieler III – die Kosmetiktasche

Haha…die einfachste Tasche der CD. Echt jetzt. Außer…

 

ja, ausser man hat wieder mal so Ideen wie ich. Ich habe bei meinem letzten Besuch bei fabenmixstaars so coolen Softshell gekauft. Als ich dann überlegt habe, aus was ich denn die Kosmetiktasche nähen will, kam mir die Idee, dass es doch nicht schlecht wäre, etwas zu nehmen, was wasserabweisend ist. Soweit der Plan…

 

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich noch nie Softshell genäht habe. Die ersten Ergebnisse waren…. naja… ich hatte wohl einen witzig kleinen Widerhaken an der Nadel. Soll heissen: drei ordentliche Stiche und einen riesigen. Nachdem ich die Nadel gewechselt habe war es dann besser.

So sieht sie nun aus und da ich nur die eine Hälfte von dem pinken Reissverschluss muss ich wohl demnächst noch eine nähen… Ich stelle mir vor, dass sie für Shampooflaschen u.ä. ganz praktisch ist.

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Jetzt gehe ich sie nicht schnell bei Emma verlinken!

 

So long,

 

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Taschenspieler III Sew-Along Beuteltasche

Ich bin zu spät…

für den Sew-Along von Emma. Aber egal. Ich zeig sie euch trotzdem.

Das Schnittmuster ist definitiv anfängertauglich und es lassen sich gut Stoffe mit grossen Mustern verarbeiten.

Ich vernähe ja hauptsächlich Westfalenstoffe und habe für die Beuteltasche zwei Stoffe aus der Living Kollektion gewählt. Ich habe bewusst keine Vlieseline verwendet, damit man sie als Einkaufsbeitel klein zusammenfalten kann.

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Wenden kann man sie auch.

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Wandert jetzt gleich noch in den Shop.

Als nächstes steht die Zirkeltasche auf dem Programm, die war beim Sew-Along letzte Woche dran. Bis Mittwoch habe ich noch Zeit, sie zu verlinken, mal sehen, wie weit ich heute komme.

Morgen kommen wieder meine Mädels zum Nähen. Ich freue mich schon!

 

Schnabelina Clutch – ich brauchte eine kleine Handtasche

Manchmal ist es ja ganz gut, wenn man ein bisschen Druck hat….

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Ende Januar (ich weiss, ist schon ein bisschen her…) sind wir von der Firma aus Boßeln (=ostfriesischer Volkssport, wen es interessiert mehr dazu hier) und Grünkohlessen gewesen. Natürlich will Frau da keine riesen Handtasche mit sich rumschleppen. Da aber meine Clutch

von der Taschenspieler II

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sich nun nach langem und dauerndem Gebrauch  allmählich anfing aufzulösen, musste eine neue kleine Tasche her.

Es sollte mein Groschenhüter, mein Handy und wahlweise mein X17 Kalender oder meine Mind Papers reinpassen. Passenderweise hatte Schnabelina gerade ihr neues Freebook veröffentlicht, das ich mir, natürlich!, gleich runterladen musste.

Ich glaube bei der Menge an ungenähten Schnittmustern, die sich in meinen Hängeregistern befinden, hätte ich dieses Jahr vielleicht mal ebooks fasten sollen…. aber das ist ein anderes Thema.

Im Freebook enthalten sind vier verschiedene Größen. Ich habe sie natürlich! alle ausgedruckt und ausgeschnitten. Plan war, auch alle vier hintereinander weg zu nähen. Plan. In Wirklichkeit habe ich nur die Größte geschafft und vermutlich auch nur, weil ich sie dringend brauchte.

Sie hat eine schöne Form und es passt genau alles rein wie geplant. Aber jetzt lasse ich euch einfach mal die Bilder da:

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Der rosane Knopf ist ein Magnetverschluss. Sehr praktisch und es hat auch eine ganz schöne Weile gebraucht, bis ich Verwendung für ihn hatte. In meiner Knopfkiste warten noch mindestens vier in vier anderen Farben… Für die Klappe gab es eigens auch eine Stickdatei, da ich ja aber eh keine Stickmaschine habe, habe ich einfach mal wieder ein “Kuckloch” gemacht.

Jetzt begleitet sie mich schon eine ganze Weile und ich mag sie wirklich sehr gerne. Willst Du auch eine? Schreib mich einfach an. Den Steppstoff habe ich auch noch in anderen Farben.

Vor zwei Wochen haben wir mal wieder einen kleinen Ausflug in den farbenmixstaars Laden in Schortens gemacht und die Taschenspieler 3 CD mitgebracht. Emma von Frühstück bei Emma hat wieder einen SewAlong gestartet und ich habe die feste Absicht, diesmal alle Taschen mitzunähen. Nicht dass ich bereits eine Woche zurückliege…. aber die Schnittmuster sind schon gedruckt und in den nächsten Wochen wird das Leben auch (hoffentlich) wieder ein bisschen ruhiger….

So long. It muss mich nun beeilen, Miss Lüntje singt mit ihrer Klasse heute Abend beim Eltern-Freundeskreistreffen an unserer Lieblingsschule.

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