Kategorie-Archiv: Rheiderland

Zwischenzeiten

 

Da ist sie nun wieder, die Zeit “zwischen den Jahren”. Eigentlich ein bisschen schwachsinnig, denn “zwischen den Jahren” gibt es ja überhaupt nicht. Und trotzdem ist es eine besondere Zeit: die Weihnachtstage sind vorbei, wenn man frei hat ,kann man an diesenTagen so wunderbar in den Tag hineinleben.

Bei uns zuhause als wir noch Kinder waren, waren diese Tage schon immer ein bisschen besonders: da wir oft am 1. Weihnachtstag Besuch von Freunden hatten und am 2. Weihnachtstag meistens zu den Großeltern nach Kassel gefahren sind, war “zwischen den Jahren” dann endlich Zeit, die Weihnachtsgeschenke auszuprobieren und später dann auch stundenlang zu lesen. Wenn es gut lief, lag im Sauerland Schnee. Wenn es nicht so gut lief, dann war düsteres Schmuddelwetter.

Hier in Ostfriesland fühlt sich “zwischen den Jahren” ähnlich und dann doch wieder ganz anders an. Das liegt am Erwachsensein, am Wetter… am Böllerwahnsinn. Hier sind die Tage auch ein wenig geprägt von der logistischen Meisterleistung, den grenznahen Ort zum umfahren, denn plötzlich haben wir es in unserer ländlichen Idylle mit Staus und Parkplatzmangel zu tun! Unsere niederländischen Nachbarn kaufen nämlich gerne ihre Silvesterknaller bei den deutschen Discountern.

Da wir es uns aber zum Glück aussuchen können, ob wir die heimische Scholle verlassen oder nicht, kann “zwischen den Jahren” auch hier ganz beschaulich sein.

Auf jeden Fall ist es eine gute Zeit, den Kalender rauszuholen und in Gedanken das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich lebe zwar im Hier und Jetzt, aber es schadet tatsächlich nicht, sich die guten Dinge des Jahres zu betrachten und dankbar dafür zu sein. Denn man ist doch immer wieder erstaunt, wie viele positive Dinge man in so einem Jahr erlebt hat.

Es ist auch gut, die negativen Dinge und Erfahrungen noch einmal zu betrachten und was aus ihnen geworden ist. So kann man aus manchen Dingen für die Zukunft seine Lehren ziehen, oder es zumindest versuchen und auch mit ihnen abschließen und sie hinter sich lassen. So schwierig das ist, aber die Zeiten, in denen es nicht so gut läuft sind oft die Zeiten, in denen man sich weiterentwickelt und verändert.

So habe ich als Teil der “Rückschau” durch meine Fotos geblättert und festgestellt, dass ich doch mehr genäht habe, als ich so im Gefühl hatte. Ich habe einige Fotos ausgewählt und will euch gerne an meinen kreativen Jahr teilhaben lassen. Der Artikel wird allerdings erst 2017 online gehen… hier ist seit etwa der Hälfte des Monats das Datenkontingent aufgebraucht… der einzige Nachteil am Landleben…

So. Nun seht selbst: (Vorsicht Bilderflut)

 

 

Nun hat das neue Jahr begonnen und unbeschriene 365 Tage liegen vor uns. Ich wünsche euch ein erfolgreiches und gesegnetes Jahr mit vielen guten Erfahrungen.

Elke

Der nächste Termin

Uups, schon wieder fast drei Wochen her, dass ich den letzten Post geschrieben habe?

Der nächste Markt steht an, deswegen bin ich immer noch nicht dazu gekommen über die Landpartie zu berichten.

Also, wenn Ihr hier in der Nähe wohnt, hier in der Nähe Urlaub macht (erwähnte ich schon, dass ich da wohne wo andere Urlaub machen?) oder so, findet ihr uns am Samstag und Sonntag hier:

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Im letzten Jahr waren wir zum ersten Mal dort und die Atmosphäre in der alten Ziegelei ist einfach unbeschreiblich!

Ich lasse euch ein paar Bilder vom letzten Jahr da:

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So long,

 

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Creativanachwehen oder: ich habe Paris fertig

Auf der Creativa in Dortmund habe ich mir ja noch zwei, nein sogar drei neue Schnittmuster gekauft. Ich habe ja auch noch keine *hüstel*.

In einem der letzten Post *klick* hatte ich euch schon mal ein Stück von der Tasche Paris gezeigt. Nun ist sie fertig…. aber sie bleibt bei mir. Prototyp halt. Es gibt Anleitungen und es gibt ebooks. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn es heißt: das kann man mit ein bisschen Näherfahrung meistern. Naja. In einem Nähkurs wo die Erfinderin der Anleitung dabei ist vielleicht.  Ich halte mich schon für ein bisschen mehr erfahren und hatte schon so meine Schwierigkeiten. Manches würde ich auch einfach anders machen.

Aber sie gefällt mir trotzdem sehr! Diese Rucksackfunktion brauche ich nicht unbedingt aber nun wer weiß. Eigentlich sollten 2 kürzere Träger dran, die man zum Quertragen an den Karabinern zusammenklippsen kann. Das fand ich aber doof und so habe ich einen langen Träger gemacht und den kann man auch durch die Rucksackschleifen ziehen.

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Ich bin gespannt wie sich sich im Alltag so macht. Viele Reißverschlußtaschen hat sie ja. Ein besonderer Hingucker ist natürlich die Schnalle. Deswegen habe ich das Schnittmuster auch gekauft.

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Hinten ist auch noch eine Tasche. Und die vier Ösen für die Rucksackfunktion.

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Hier noch mal geöffnet. Innen noch ein großes Reißverschlussfach.

 

Am ersten Mai haben wir es sehr ruhig angehen lassen. Lange schlafen, ein amerikanisches Frühstück und dann ein Eltern-Kinder-Tag. Herr Lüntje ist mit dem Junior im Keller verschwunden und hat an der zukünftigen Modelleisenbahn gebaut und ich habe mit Miss Lüntje ihre Flagge –> Decke zu Ende genäht:

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Das Top hat sie ganz alleine genäht. Leider halten die Sterne nicht, wir hätten den Stoff doch erst waschen sollen. Das ist mir noch nie passiert! Meine Ma hat ihr einen ziemlichen Coupon Alpenfleece vermacht und so brauchten wir kein Batting, sondern haben das Top einfach aufgelegt und mit 5cm Rand zugeschnitten und ein falsches Binding gemacht. Das habe ich allerdings angenäht, mit dem Alpenfleece war echt nicht zu spaßen. Aber es fühlt sich super an!

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Eigentlich war ja Schauerwetter angesagt, aber in Wirklichkeit war das Wetter ziemlich gut und so sind Miss Lüntje und ich noch ein bisschen unterwegs gewesen:

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Acht Kilometer. Eindruck gefällig:

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Hachz…es ist doch echt schön hier!!

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Ich werde morgen früh dann mal meine neue Tasche ausführen!

Und was das deutsche Sew-together-bag-sewalong mit einem weiteren Schnitt zu tun hat, den ich auf der Creativa gekauft habe, berichte ich euch in einem der nächsten Posts.

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Schnitt: Paris von Doris Hüding

Stoff: Butinette und Westfalenstoffe

Ordnungshüter

Und noch ein Ordnungshelfer

Hier kommt Nr.2:

Ich hab zum Spaß mal ausprobiert, ein paar Windeln und Feuchttücher reinzutun: paßt. Die Reißverschlussfächer für alles mögliche andere Gedöns…

Von den einfachen Taschenorganizern habe ich auch noch zwei genäht, die fotografiere ich morgen.

Naja und da meine Slice fabrique den Geist aufgegeben hat, bzw. komplett rumspinnt, habe ich nach eingehender Recherche ein Silhouette Portrait bestellt. Also wenn noch Bedarf an Faulenzern oder sonstigen Täschchen mit Namen besteht…

Macht euch ein schönes Wochenende! Hier im Norden soll das Wetter ja ganz schön werden.

Wollt ihr noch ein paar schöne Bilder aus dem Rheiderland sehen? Ja? OK. Versuche mit der neuen Knipse.

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Winter im Rheiderland

Es ist ja ein gewisser Rythmus zu erkennen, zumindest hier. Stehen die Zeugnisferien an, kommt der Winter nach Ostfriesland. Das war in den letzten Jahren öfter so, letztes Jahr auch. Da gab es wegen Schulausfalls noch nicht mal Zeugnisse, die gabs erst Tage später… Scheint sich zu wiederholen. Es ist kalt, es schneit und wie es sich für Ostfriesland gehört, weht es auch ganz ordentlich.

Kalt+Pulverschnee+Wind=Schneeverwehungen

Wir wollten heute abend mit den Kindern zum Edit…. und sind gerade mal 3km weit gekommen. Da waren die Schneeverwehungen zwar noch zu bewältigen, aber da noch erhebliche Mengen an Schnee für heute abend angekündigt waren und die Wahrscheinlichkeit, dass der Schneeflug heute noch mal die Strecke zu uns rausfährt eher gering, haben wir lieber wieder rumgedreht. Als alter Sauerländer macht mir der Schnee ja nix, aber die Schneeverwehungen sind hier echt nicht von schlechten Eltern. Das beste ist ja noch, dass morgen die Schule ausfällt und ich die ganze Woche Urlaub habe und Herr Lüntje ab Dienstag auch! Jippie!

So habe ich mich heute wieder mal der Häkeldecke gewidmet und nach der 50 ten oder so Reihe endlich mal die Fäden vernäht. In der Anleitung steht, dass man das alle 10 Reihen machen soll, weil man sonst die Lust verliert, nach 50 Reihen war auch ncoh OK.

Heute Abend bei Kati Forde und dem letzten(!) Inspektor Barneby noch ein paar Reihen gehäkelt…und die Wärme des Ofens genossen, während der Wind (und wohl auch der Schnee) ums Haus weht.

Habe ich schon erwähnt, dass ich es liebe, hier draussen zu wohnen, auch bei Schnee und Wind?

 

Klar wärs noch schöner mit Sonnenschein….

Leo bekuckt sich das ganze auch lieber von drinne, er war vom ersten kalten Schnee seines Lebens unter denn Pfoten doch etwas irritiert. Sieht spassig aus, wenn er durch den Schnee stackst und nach jedem Schritt alle Pfoten ausschüttelt.

Ich will die freie Woche nutzen, den Klamottenschrank der Kinder aufzufüllen, Stoff habe ich ja genug, *räusper*

Kommt gut durch die Winternacht,