Kategorie-Archiv: Genäht

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Die erste Wildspitz

Lange habe ich sie überall bewundert, das Internet danach abgesucht und bin dann endlich letzten Sommer fündig geworden. Hier und da habt ihr schon Projekte damit gesehen, wie zum Beispiel Herr Lüntje Juniors Josipa. Hää? Achso. Ich meine die Bundeswehrwäschesäcke, die ich letztes Jahr zuhauf in einem BW Shop gekauft habe. Sie sind nicht so dick wie Seesack, haben aber diese schöne used Optik.
Meine erste Wildspitz habe ich auch daraus genäht kombiniert mit schönem farbenmix-Stoff.

Den Stern habe ich mit meinem Slicefabrique, naja, eigentlich geplottet. Denn das ist er, ein Miniplotter, der mit SD Karten funktioniert, auf denen die verschiedenen Motive gespeichert sind. Länger habe ich schon nach Verlourfolie gesucht, die man damit auch schneiden kann. Die erste, die ich in den Weiten des www gefunden habe, war nicht so schön und für den Slice zu fest. Dadurch, dass sich scheinbar zur Zeit jeder einen Hobbyplotter zulegt und netterweise zum Teil seine Materialbezugsquellen angibt (vielen Dank!), habe ich jetzt auch endlich das richtige Velour für meinen Slice gefunden. Ziemlich teuer, aber seinen Preis wert. Da ist wohl weniger (an Farbauswahl) mehr.
Grete von Machwerk musste ich dann nach einigem Zögern doch schließlich auch noch haben. Die kleinere Version habe ich zugeschnitten. Tja und so habe ich mich an der gut bebilderten Anleitung entlanggearbeitet…bis ich zu Teil vier kam. 2x habe ich es schon wieder aufgemacht…Knoten im Hirn…oder doch nicht?
Eher nicht! Wie oft habe ich in ebooks gelesen: erst die GANZE Anleitung durchlesen, öhm, ja. Dann wäre mir auch aufgefallen, dass es für die kleinere Version hinten andere Maße gibt… nun ja, so werde ich morgen wohl Teil 4 noch mal neu zuschneiden….
To Be CONTINUED…

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Kindernähprojekte

Nachdem das Königskind Klick bei Instagram einen Joker (Tasche von der Taschenspieler-CD) gezeigt hat, die eine Achtjährige genäht hat, habe ich mit Fräulein Lüntje besxhlossen, dass wir zusammen ein Karo-täschchen (auch von der Taschenspieler-CD) auf der neuen alten Privileg nähen. Zum Probieren, ob sie wirklich dauerhaft gut näht.
Was soll ich sagen? Es hat prima geklappt! Gerade und um die Ecke nähen kann sie ja schon, immerhin hat sie ja letten Sommer den Kinder-Näh-Führerschein gemacht. Bei der alten Privileg braucht man auch nicht unbedingt einen Reißverschlußfuß, man kann die Nadel ganz nach links stellen. Wenn Kinder einen Reißberschluß selbst annähen sollen, ist Stylefix fast unbezahlbar. Aufkleben – fertig. Nix verrutscht. Klar, den Schieber habe ich ihr aufgezogen, aber den Rest hat sie alleine gemacht:


Fräulein Lüntje war stolz wie bolle und ich trau mich ja dann vielleicht doch mal, mit ihr und einer ihrer Freundinnen was zu nähen…

Weitere Projekte und Ufos gibts morgen!

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eine Quelle…

Lüntjes haben ausgemistet, jawohl. Im Keller. Da gibts so ein paar Gruselecken. In der Wohnung aussrangiert… wohin erst mal? In den Keller! Schluß damit! Auf den Anhänger und weg damit zum Recyclinghof. Elektroschrott war auch eine Menge dabei, der kommt ja in einen Extracontainer. Und als ich da so mit meiner Kiste Schrott ankomme, was steht da auf einer alten Gefriertruhe?

Ein roter Koffer! Ein Nähmaschinenkoffer, klar, dass der mitmusste. Zuhause angekommen, erst mal ausgepackt und den Stecker reingesteckt: läuft!

 

Aber ob sie auch noch näht? Nachdem Familie Lüntje mit dem samstaglichen Budenzauber fertig war, habe ich eine Nähmaschinennadel und etwas Garn besorgt und wir siehe da, nachdem wir ein bisschen an der Fadenspannung rumgedreht hatten, nähte sie sowohl ordentlich geradeaus, als auch vernünftigen Zickzack. Es fehlt zwar eine kleine Feder für die Fadenführung, aber das scheint das Nähergebnis nicht zu beeinträchtigen. *kicher* ich erzähle euch jetzt nicht, dass Herr Lüntje gefühlte 20mal gesagt hat “das ist wie bei der alten Nähmaschine von meiner Mutter, aber das war keine Privileg…” hihi.

 

Dann kann ich ja demnächst ja mal mit den beiden Kindern zusammen nähen.

Ich wünsch Euch einen gemütlichen Sonntag!

 

 

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Urshult refurbished

Fast zwei Jahre ist es her, dass ich einen Auftrag für zwei Urshults hatte. Damals habe ich insgesamt drei Stück genäht zur Auswahl. Die folgende Tasche war übrig geblieben und wanderte von Markt zu Markt. Die Klappenauswahl, die ich seinerzeit getroffen hatte, gefiel mir immer weniger. Also habe ich mir ein Herz gefaßt und eine Klappe abgetrennt und eine neue gemacht.

Leider habe ich damals auch ein bisschen zu dickes Volumenvlies genommen und so hat das mit dem Absteppen am oberen Rand nicht zu meiner Zufriedenheit geklappt. Man sah der Tasche sowieso an, daß sie aus den Anfangszeiten meiner “Nähkarriere” stammt. Somit bleibt sie in meinem Bestand, aber so wie sie jetzt aussieht mag ich sie auch benutzen *höhö*.

Genug geredet/ geschrieben, hier ist sie:

Bilder habe ich leider im Dunkeln bei künstlichem Licht gemacht…

Ich finde es schwierig, das Ende des Baumwollgurtbandes irgendwie vernünftig hinzubekommen, schließlich kann man das Ende nicht wie bei Kunststoffband anschmelzen. Hier habe ich Schrägband benutzt.

Die andere Seite.


 

Die Buttons habe ich mit Miss Lüntje vor Weihnachten mit dem Badge-it gemacht und heute abend noch mit ein bißchen blingbling verziert.

 

Hat Spaß gemacht, ich finde bestimmt noch mehr, was ich verzieren kann! Nicht dass der Strassapplikator schon ein paar Jahre im Regal liegt *hüstel*.

 

Schnitt: Urshult von farbenmix