Kategorie-Archiv: 2015

Marktvorbereitungen und der Faktor Zeit

Da ja wie gesagt die Marktvorbereitungen weiter gehen, lasse ich Euch noch ein paar Fotos hier.

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Es ist schon sehr erstaunlich, was man schaffen kann, wenn man zuhause ist und mal richtig am Stück was nähen kann. Naja, Besuch können wir in unserer Wohnhöhle allerdings zur Zeit nicht empfangen, das Unkraut spriesst und die Familie lebt zurzeit direkt aus dem Wäschekorb. Aber es ist ja nur einmal im Jahr. Das muss dann eben mal gehen.

Sonst fügt sich die Näherei ja recht geschmeidig in den Alltag ein. Vielmehr noch als ich jetzt mit meiner “Nähküche” den Wohn- und Lebensräumen näher gerückt bin und so einfach mal ein freies Stündchen rüberhuschen kann. Hauptsächlich nähe ich jedoch abends, wenn Herr Lüntje für seinen Meister lernt. Früher habe ich mich über Bemerkungen wie: “Ich weiss gar nicht wie du das machst, 25 h arbeiten gehen, Haushalt und Nähen. Ich habe dafür keine Zeit.” geärgert.

Es ist einfach so, dass ich früher einfach viel mehr Zeit abends vor dem TV verbracht habe oder nach einem anstrengenden Tag mit kleineren Kindern einfach zu kaputt war. Ich habe aber festgestellt, dass Nähen für mich der Ausgleich für einen anstrengenden Tag ist. Klar nähe ich dann keine superkomplizierten Sachen und es gibt Tage, da geht mir einfach nichts von der Hand. Dann höre ich einfach auf. Aber diese Befriedigung, etwas Bleibendes geschafft zu haben im Gegensatz zu all den Dingen, die man tagsüber so tut, wie z.B. Aufzuräumen und nach einem halben Tag das Ergebnis der Bemühungen nicht mehr zu sehen, “makes my day”.

Inzwischen entwickelt sich die Nähküche zu einen zweiten Treffpunkt der Familie. Hier macht Miss Lüntje Hausaufgaben und hier kann man auch mit Muttern reden, während die vor sich hin näht.  Miss Lüntje gesellt sich inzwischen auch gerne einfach dazu und schwingt sich hinter die zweite Nähmaschine.

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Jetzt rückt erst einmal die Landpartie näher und ich freue mich sehr darauf!

Vielleicht sehen wir uns ja da?

Ich wünsche euch eine gute Woche. Montag bedeutet, dass eine frische neue Woche vor uns liegt, lasst sie uns gestalten!

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Nähen mit Kindern

Seit ein paar Wochen nähe ich ja mit Fräulein Lüntje und ihrer Freundin. Immer mal, wenn die beiden Lust dazu haben.

Dann kommen sie in die Nähküche, ziehen die Kindernähbücher aus dem Regal oder erzählen mir, was sie nähen wollen. Beim ersten Mal hat Miss Lüntjes Freundin erst mal den “Nähführerschein” gemacht. Aus diesem Buch:

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Dann haben sie ein kleines Kissen genäht, aber an diesem Nachmittag habe ich festgestellt, dass es besser ist, wenn ich ein bisschen vorbereitet bin, wenn sie wieder an die Nähmaschinen  wollen.

Ostern kommt ja auch bald, was liegt da näher, als als nächstes ein Osterkörbchen zu nähen. Fündig geworden ich ich bei Kinderleicht und schön.

Tolle Anleitungen, super erklärt! Als Osterkörbchen habe ich mir dann dieses ausgesucht und gleich schon mal ausprobiert, damit ich Bescheid weiss, nee ;-).

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Jetzt warte ich eigentlich nur noch drauf, dass die Mädels (am Besten noch vor Ostern) mal wieder Lust zum Nähen haben. Aber es sind ja Osterferien und das Wetter lädt auch nicht gerade zu Fahrradtouren ein.

Ich bin schon ganz aufgeregt, am Samstag geht es hier hin:

H+H

Ich habe schon so viel in den Blogs gelesen, ich bin schon sehr gespannt!! Hoffentlich traue ich mich, den ein oder anderen anzuquatschen… ich will doch alles Mögliche wissen…

Vielleicht sehen wir uns?

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Ein zwölftel…

ist bereits um von 2015. Ist dir das bewußt? Habe ich heute in einem anderen Blogartikel gelesen. In der Bloggerwelt kursierten Anfang Januar Listen von Vorsätzen, Bucket Lists, Wünschen… für 2015. Ich habe mir zwar ein paar Dinge aufgeschrieben, die ich in diesem Jahr tun möchte, aber eigentlich nur, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. 

Struktur soll mich in diesem Jahr begleiten, ich werde noch mehr zum “Schreiber”. Wie ich schon in diesem *klick* Blogpost geschrieben habe. Der Monatsanfang war ziemlich entspannt und dann plötzlich war die 2. Hälfte der Monats voller Termine. Aber nun fährt alles wieder ein bisschen runter (mal sehen wie lange) und es ist Zeit, den Monat Revue passieren zu lassen was die Struktur angeht. 


Achja und ich wollte euch von 3×5 erzählen.

Vielleicht fange ich einfach mal damit an. Neben der Näherei gehe ich auch noch halbtags einem Broterwerb nach. Ich arbeite als kaufmännische Angestellte in einem mittelgroßen Handwerksbetrieb und bin dort für die Buchhaltung, die Lohnbuchhaltung, ein bisschen Rechnungen schreiben… naja eigentlich für ziemlich viele Dinge zuständig. Das ist vielfältig und spannend, aber für meinen armen Kopf manchmal auch ganz schön anstregend, an alles zudenken. Das bringt dann mit sich, dass man auf dem Weg nach Hause, zuhause, im Bett, unter der Dusche…. immer mal wieder an Dinge denkt, die noch gemacht werden müssen. Abschalten war noch nie meine Stärke. 


Wenn du aber auch noch deinen Mutter- und Ehefraujob vernünftig machen willst und auch noch ein paar ehrenamtliche Dinge machst, ist es wichtig, all diese Dinge gedanklich voneinander zu trennen. Das ist meine Herausforderung für 2015!

Wie schon im vorletzten Blogpost geschrieben, habe ich meinen X17 auch für meine Büro-ToDos benutzt. Ende letzten Jahres habe ich mir allerdings einen X17 quer mit einer Einlage 3×5 ( dazu gleich mehr) und ein Notizheft nur für die Arbeit zugelegt. Quer, weil man ihn wunderbar vor die Tastatur legen kann, um sofort etwas aufzuschreiben ohne lange zu suchen. Und genau das tue ich. Alles, was mir im Laufe des Vormittags zugerufen wird, schreibe ich in dieses Heft. Ich kann es auch Tage später noch mal nachkucken. Nicht irgendwo (und schon gar nicht auf P*st-it Notes aaargh!) habe ich es aufgeschrieben und weiss nicht mehr wo der Zettel ist, sondern an dem entsprechenden Tag in mein Heft. Bevor ich mittags nach Hause gehe, notiere ich mir noch Dinge für den nächsten Tag. 

Ich bin ja eine Viertelstunde eher im Büro und nehme mir jetzt morgens die Zeit, erst meinen privaten Kalender rauszuholen und einen Blick hineinzuwerfen und auch Dinge für den Rest des Tages zu notieren und dann nehme ich mir den 3×5 vor:

Zitat von der X17-Seite:

Die Hauptregeln der 5×3 Methode sind:

1. Notieren Sie für jeden Tag die drei wichtigsten Aufgaben.
2. Versuchen Sie diese drei Aufgaben vorrangig zu erledigen.
3. Haken Sie jede Aufgabe ab, wenn Sie fertig sind.
4. Schreiben Sie alles in dieses Buch – vermeiden Sie Zettelwirtschaft.
5. Schreiben Sie auch Telefon- und Sitzungsnotizen in dieses Buch.
6. Schreiben Sie alle Aufgaben und Ideen in dieses Buch.

7. Archivieren Sie das Buch – es ist ein wertvolles Zeitdokument!”
Und so sieht das dann bei mir aus:


Es hilft mir einfach, auch nach einer Unterbrechung, einem Telefonat oder ähnlichem, mich wieder darauf zu konzentrieren, was ich an diesem Vormittag erledigen will. Da ich auch versuche, sonst alles aufzuschreiben, kann ich mittags nach Hause fahren und die Arbeit bleibt da und der Kopf ist frei für die Dinge, die zuhause anliegen.
Bis jetzt funktioniert es ganz gut. Ich muss allerdings immer mal wieder aufpassen, dass ich nicht zu faul werde, Dinge zu notieren! Es hat mir in den letzten Wochen schon so manches Mal geholfen, dass ich meine Notizen der vorigen Tage noch mal durchsehen konnte, um mich an Dinge zu erinnern. 
Viel schwieriger ist es, daran zu denken, zuhause den Kalender aus der Tasche zu holen, um mich an die Dinge zu denken, die ich nachmittags und abends erledigen will. Daran muss ich dringend noch arbeiten. 
Eigentlich bin ich ja gar nicht so ein fanatischer Strukturmensch. Ich liebe es auch gerne spontan. Leider ist es in letzter Zeit so, dass mein Leben aber eine gewisse Struktur braucht, damit es funktioniert. 
Wir werden sehen, wie es weiter geht. Wie organisiert ihr euren Alltag? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


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Jahresplanung Fortsetzung

Ihr Lieben!

Ich hoffe Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen! Wir sind es jedenfalls. In familiärer Runde, bei leckerem Essen und dem traditionellen Spaziergang “zur Schleuse” um Mitternacht.

Die Schleuse ist schon in Holland und da sie naturgemäß höher liegt als der Rest der Gegend, hat man einen wunderbaren Rundumblick und kann bei gutem Wetter sogar das Feuerwerk in Emden sehen. Dieses Jahr allerdings war es etwas zu diesig für Emden, aber der Rest war gut sichtbar.

Für meinen X17 Kalender (näheres im letzten Blogpost) habe ich mir von der Taschenspieler 2 CD den Ordnungshelfer genäht. Das Problem ist nämlich, dass ich in den letzten Tagen ein bisschen über folifaxing gelesen habe und dieses Jahr meinen Kalender gerne ein bisschen bunter führen will. Hierzu braucht man aber verschiedenfarbige Stifte, Washi Tape, Sticker, etc. Aber wohin damit?

Vor ein paar Wochen habe ich mir den Schnitt Natrium gekauft, aber nach langen hin- und herüberlegen ist dies die passende Lösung für mich:

Ich hatte bei meinem Ordnungshelfer (diesem hier:)

schon mal ausprobiert, ob der X17 reinpasst, aber im Original ist er ja oben mit einem Reissverschluss verschlossen, der auch noch so dekorative Enden hat und da passte der X17 nicht durch.

Also habe ich oben den Reissverschluss einfach weggelassen. So kann ich ihn einfach von oben reinstecken und in den Reissverschlußfächern schön die Stifte und das Washi Tape verstauen.

An die Reissverschlüsse habe ich wieder Schlüsselschildchen passend zum Reissverschluss gemacht. In das Beschriftungsfeld habe ich einfach Stoffrestchen geklebt.

Wenn Du für Deinen Timer, Kalenderbuch in DIN A 5 auch einen “Kalenderorganizer” brauchst, ich näh Dir gerne einen!

So long,

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Jahresplanung 2015

So. Nun ist es schon wieder so weit, das Jahr 2015 will geplant werden. Dieses Jahr fange ich mal beizeiten damit an, ich weiss ja nicht wie das kommt, aber meistens überrennt mich das Jahr einfach und viele Dinge bleiben auf der Strecke. Machst du keine Pläne, machen andere sie für dich.

Klar gibt es Termine, auf die man keinen Einfluss hat, aber ich habe für mich festgestellt, wenn ich konkrete Zeiten schon einmal “belege”, fällt es mir auch leichter, bei manchen Dingen einfach nein zu sagen.

Lange Rede kurzer Sinn: ich plane jetzt mal und zwar nicht zu voll und wir werden sehen, wohin es führt.

Viele Jahre probiere ich jetzt schon mit den unterschiedlichen Kalenderformaten und -medien herum. Ringbuch, in dem ich auch alle Besprechungen sammle, Kalenderbuch mir großem Notizteil hinten, doch alles nur noch elektronisch per Iphone und Ipad geteilt mit den Familienmitgliedern zur besseren Abstimmung von Terminen? Wo sammel ich all meine Gedanken und Ideen, für den Blog, für die Näherei, für die Technik in unserer Gemeinde, Dekoideen usw…

Vielleicht ändert es sich ja noch mal, aber in den letzten 1,5 Jahren hat sich für mich ein “System” herauskristallisiert, das immer mal wieder angepasst wird, aber vom Grundsatz funktioniert:

Alle Termine, Familientermine, regelmäßige Termine, Geburtstage etc. trage ich in den Apple Kalender ein, den ich für meine Familie freigegeben habe und sie ihre für mich. Funktioniert seit ein paar Jahren einwandfrei, jeder trägt seine Termine ein, alle können sie sehen.

Nun bin ich aber ja ein visueller Mensch, d.h. ich muss die Dinge vor mir haben. Ausserdem hat das Mitschreiben von Besprechungen, sei es Schulelternratssitzungen, Elternabende oder Besprechungen für Gemeindeaktionen für mich in digitaler Form nicht funktioniert. Einfach einen Collegeblock mitzunehmen führte zu heilloser Zettelwirtschaft.

Irgendwie, vermutlich über irgendeinen Blogeintrag den ich irgendwo in den Weiten des www gelesen habe, bin ich auf die Kalender und Notizbücher von X17 gestoßen. Seit ca. 1,5 Jahren arbeite ich mit dem Notizbuch, es enthält einen Wochenkalender und drei Notizhefte. Das Ganze wird durch Gummibänder gehalten. Wenn es euch interessiert, lest es auf der Website nach, eine sehr interessante Entstehungsgeschichte. Die Aufteilung des Wochenkalenders ist so richtig meins, ich habe den Kalender auch für die Arbeit benutzt. Jeweils ein Notizheft für Allgemeines, Schule, etc., eines für Lüntje, also alles was sich ums Nähen, den Blog und den Shop dreht und eines für meine Gemeindeaktivitäten. Alles an einem Ort in DIN A5, keine lästigen Ringe, die beim Schreiben stören.

Bestellt habe ich mir eine recht günstige Hülle, die erst einen selbstgenähten Buchumschlag hatte und nun von einem geplotteten Carlitos Motiv verziert wird. Ich habe mir die Plotterdatei Carlitos von der Plottermarie geleistet und eigentlich sollte auch der Carlitos selbst auf die Hülle, aber ich habe erst mal mit dem Apfelmotiv angefangen….

Neulich brachte X17 dann die MINDPAPERS auf den Markt. Interessantes Konzept, auch nachzulesen auf der Website von X17. Einen DIN A5 Kalender schleppt man nicht wirklich überall hin, ich jedenfalls nicht. Aber diese kleine Lederhülle (bei mir im Format A7) aus tollem cognacfarbenen Leder schon. Sie ist meine “immer-zu-Hand” Gedächtnisstütze. Hier arbeite ich mit verschiedenfarbigen Karteikarten, wo ich auch unterwegs meine spontanen Einfälle notieren kann. Keine losen Zettel, auf denen man “mal eben” was notiert oder meine Unart, alles auf Post-*it Notes zu kritzeln, die dann im Stapel an irgendwas kleben bleibt und man findet ihn nicht wieder.

Da nur eine begrenzte Anzahl Karten in die Hülle passt, die übrigen von einem Sloop (eigentlich einer Dokumentenklammer) zusammengehalten wird, bin ich gezwungen, alle paar Tage meine Kärtchen durchzugucken und auszusortieren. Was erledigt ist, sortiere ich in einen kleinen Karteikasten. Wichtige Dinge übertrage ich dann sich schon mal in mein Notizbuch.
Auf diesen Kärtchen notiere ich zum Beispiel TO-DO Listen für den Tag, Geschenkidee, Nähideen, mir zugerufene Informationen etc. Durch die verschiedenfarbigen Karten sortiere ich hier auch schon nach unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel Haushalt, Gemeinde, Lüntje…

Ich habe die MINDPAPERS jetzt schon ein paar Wochen in Gebrauch und bin sehr zufrieden damit. Ich bin gespannt auf das Buch, das zu diesem Prinzip noch erscheinen soll.

So werde ich hoffentlich das kommende Jahr ein bisschen organisierter angehen und vor allem viele Dinge aus dem Kopf auf den Kärtchen “zwischenlagern”, um ihn mehr für die Menschen um mich herum frei zu haben.

Über die 3×5 Methode und wie ich sie verwende, schreibe ich dann mal einen separaten Blogpost.

In diesem Sinne wünsche ich Euch geruhsame Tage “zwischen den Jahren”!